Nachruf

Frank Olislagers am 25.03.2025
In stiller Trauer und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem Vereinsgründer und unermüdlichen Lehrer der Kampfkünste

Frank Olislagers.

Wir kannten ihn als geduldigen, fördernden, fordernden und humorvollen Lehrer, der gemeinsam mit seiner Frau Margot die Erhaltung und Weitergabe der Kampfstile vorantrieb.

Er war der Kopf und das tragende Element unseres Vereins. Mit seiner besonderen Persönlichkeit hat er uns Schülerinnen und Schüler in unserer Entwicklung unterstützt und fürs Leben geschult.

Lieber Frank, wir vermissen dich sehr und werden das Gelernte weiter vertiefen und lehren!

Deine Mitglieder des Kwoon Kerken-Geldern e. V.


Der Kwoon Kerken-Geldern e. V. bietet das breite Spektrum der Kampfkunst für jeden an, egal, ob alt oder jung, groszlig; oder klein, Mann oder Frau. Jeder, der ernsthaft bemüht ist, kann sich im Kwoon Kerken-Geldern e. V. mit Kampfkunst, Philosophie und Meditation beschäftigen, um so sich und seinen Körper im gemeinsamen Training mit anderen kennen und kontrollieren zu lernen. 

Bei den im Kwoon Kerken-Geldern e. V. angebotenen Trainingsinhalten handelt es sich nicht um unterschiedliche Kampfsysteme oder -stile, sondern lediglich um unterschiedliche Facetten der Kampfkunst von Sifu Tze Dschero Khan (Chen Tao Wushu), daher ergänzen sie sich mit ihren jeweiligen Trainingsschwerpunkten hervorragend. Beim Training wird sowohl die "harte" Seite der Kampfkunst im körperlichen Training als auch die "weiche" Seite im meditativen Bewegungsaspekt geübt, um ein harmonisches Gesamtbild zu erreichen und umfassend zu trainieren.
Daher werden auch die einzelnen Trainingsbestandteile mit Ausnahme des Shaolim Si Wu Chu (Chan Shaolim Si Kung Fu) nicht isoliert trainiert, sondern in einem Gesamttrainingskomplex. Große und sehr große Trainingsgruppen entsprechen nicht unserem Kampfkunstverständnis und unserer Trainingsmentalität, daher sind unsere Gruppen relativ klein, maximal 20 Personen; so können wir eine individuelle Schulung des Einzelnen im Rahmen seiner Möglichkeiten erreichen. Kasernenhofähnliche Trainingsmethoden und entsprechende Umgangsformen sind uns fremd. 


Wenngleich das Erlernen von Selbstverteidigungs- und Kampftechniken im Training einen breiten Raum einnimmt, geht es nicht um das Trainieren von oder das Vorbereiten auf Schlägereien, sondern um den möglichst gewaltfreien und kontrollierten Umgang mit Konflikt- und Streitsituationen im täglichen Leben. Daher gilt:

Schläger haben bei uns keine Chance!

 


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